In den kommenden Jahren setzt Hamburg die Investitionen in die Sportinfrastruktur auf hohem Niveau fort. Die Planungen dafür haben Finanzsenator Dr. Dressel, Schulsenator Rabe und Sportsenator Grote am 22. Januar gemeinsam mit SBH und GMH sowie dem Hamburger Sportbund präsentiert. Die 130 neuen Sporthallen kommen nicht nur dem Schulsport zugute, sondern auch den Mitgliedern der rund 800 Hamburger Sportvereine.

GMH | Gebäudemanagement Hamburg und SBH | Schulbau Hamburg entwickeln flexible und zeitgemäße Bewegungsräume: Bis zum Jahr 2027 sind der Neubau von 130 Sporthallen und die Sanierung von 149 bestehenden Anlagen durch SBH und GMH geplant. „Ein solches Investitionsprogramm sucht in ganz Deutschland seinesgleichen“, so Finanzsenator Dr. Andreas Dressel im Rahmen der Präsentation. „Von jeder neuen Halle profitiert nicht nur der Schulsport, sondern auch der Vereinssport massiv“, erläutert Sportsenator Andy Grote. Die Kommunikation und Zusammenarbeit des organisierten Sports mit Politik und Verwaltung konnte durch den 2019 gegründeten Nutzerbeirat Schulsportanlagen nachhaltig gestärkt werden.

Geplant ist außerdem, den städtischen Realisierungsträger GMH künftig auch mit dem Bau und der Bewirtschaftung von bezirklichen Sporthallen zu betrauen. Damit können die Bezirksämter entlastet und die vorhandenen Kompetenzen von SBH und GMH weiter gestärkt werden. Parallel werden innovative Ansätze zur smarten Weiterentwicklung des Bestands erprobt: In zwölf ausgewählten Hallen ermöglicht ein digitaler Schlüsselbund den Sportvereinen und dem Facility Management die Türsteuerung per Smartphone-App